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Branding macht den Unterschied! Finde ich auch. Meine Kunden fragen immer wieder: Aber ein Branding haben doch nur Nivea oder Coca-Cola? Brauche ich das als Einzelunternehmer:in?

Klaro, als Markenfrau bin ich der Meinung, dass jede Einzel-Unternehmer:in sich Gedanken über ihre Personenmarke machen sollte: Was ist mein Markenkern? Wie lautet meine Markenbotschaft? Wie ist mein Corporate Wording? Meine Brandstory? Und bei solchen Marketingfragen unterscheiden wir uns nicht von den Großen wie Nivea oder Coca-Cola. So weit die Marketing-Theorie.
Wir können auch einen anderen Weg als Personenmarke gehen, indem wir uns als Menschen im Netz zeigen, und zwar mit unseren Erfahrungen, Werten und mit unserer Verletzbarkeit. Dann machen wir uns weniger Gedanken über unsere Außenwirkung und kommen dafür immer mehr in die eigene Essenz.

 

Was macht denn den Unterschied da aus? Warum lohnt es sich, Zeit in den eigenen Markenaufbau zu investieren?

„Zeige dich so, wie du tickst, um die richtigen Menschen zu begeistern.“ Für mich geht Markenaufbau immer Hand in Hand mit der eigenen Persönlichkeitsentwicklung. Nur das ist keine Blaupause am Reißbrett, sondern eine Reise.
Zu Beginn unserer Selbstständigkeit sind wir oft unsicher, wer wir im Business sein möchten. Oder wir glauben schnellen Marketingversprechen: Wenn du diesen Verkaufstunnel oder jede Formel anwendest, wirst du 100% erfolgreich sein.
Schauen wir uns als Beispiel einmal das Corporate Wording an. Ich habe selbst lange gebraucht, um mir meinen Teflon-Aufsatz-Stil abzutrainieren, dabei wollte ich doch so gerne humorvoller schreiben. Wenn wir für Menschen schreiben wollen, dürfen wir mutiger mit uns und unseren Web-Texten werden.
Und nun zurück zu deiner Frage: „Warum lohnt sich das?“ Meine Antwort: Unser Business bereitet uns langfristig mehr Freunde. Und Freude wiederum beflügelt unsere Ausdauer und Disziplin die eigene Marke über Jahre weiterzuentwickeln.

 

Vertrauen, Bindung eine Beziehung zu meiner Zielgruppe aufbauen, das hört sich doch ganz leicht an. Warum kann ich eine Marke nicht über Nacht aufbauen? So schwierig kann das doch nicht sein?

Natürlich gibt es die „Salespfosten“, die wie ein ungebetener Partygast den ganzen Abend mit ihren supertollen Superkräften angeben. Mit digitalen Visitenkarten herumwerfen und dir das Blaue vom Himmel versprechen. Und klar, die werden auch verkaufen.
Aber: Vertrauen ist ein sensibles Gut, das du schnell bei Menschen verspielen kannst. Ich rate meinen Schreib-Coachees daher eher zu kleinen Brötchen:
Erst den roten Faden finden, mit einem guten Angebot rausgehen und danach immer mehr feinpolieren. Also ein bodenständiger Weg zwischen Vision und eigener Potenzialentfaltung.

Und bei der Vertrauensfrage fallen mir sofort weitere Fragen ein: „Mit welchen Menschen möchte ich denn als Einzel-Unternehmer:in zusammenarbeiten? Mit wem will ich eine geschäftliche Beziehung aufbauen?“ Zu mir passen zum Beispiel Personen, die eine Portion Humor gepaart mit Offenheit mitbringen. Und dieser Humor muss gar nicht mit „Wums“ sein, er kann auch ziemlich leise sein.

 

Wenn ich jetzt den roten Faden gefunden haben: Wie etabliere ich meine Marke dann?

Auf den Punkt gebracht: Zeige dich als Mensch und Unternehmer:in mit deiner Markenbotschaft! Dazu gehören die digitalen Basics wie eine professionelle Webseite, Social-Media und das Bloggen.
Ich bin ein großer Fan davon, eigenen Content in Form von nützlichen Blogartikeln zu produzieren. Nützlich bedeutet es in diesem Zusammenhang, dass die Leserin und der Leser wirklich etwas Neues lernen. Und klar, an solch einem Blogartikel feile ich einen ganzen Arbeitstag.
Auf unserer Markenreise brauchen wir Menschen, die uns unterstützten und unseren Content teilen. Also dürfen wir uns eine Community aufbauen. Das wäre jetzt so der klassische Weg.

Für mich persönlich gibt es aber noch einen intuitiven Weg: Gar nicht so sehr nach Likes und Kommentaren schielen, sondern mit einem gesunden Selbstvertrauen an die eigene Mission glauben und jeden Tag daran arbeiten. Eine Freundin hat mir erzählt, dass Coca-Cola im ersten Jahr nur 25 Flaschen verkauft hat. Wenn die Gründer damals nicht so viel Selbstvertrauen in ihr Produkt gehabt hätten, würde heute niemand Coca-Cola kennen.

 

Hast du noch einen Tipp? So: Starte doch mal mit…? Oder mache dir mal Gedanken über…?

Oh, ja! Da fallen mir einige Tipps ein.
1. Schau im ersten Schritt auf deine Lebens-Biografie, wenn du deine Positionierung finden willst. (Mehr dazu: https://ulrikezecher.de/allgemein/youtube-video-positionierung-finden)
2. Vergiss das „Social“ nicht bei Social-Media. Freue dich über den Erfolg von anderen Selbstständigen und teile ihn.
3. Ein Erfolgsteam (Master-Mind-Gruppe) ist ein guter Weg, deine Ziele zu erreichen.
4. Formuliere deine Markenbotschaft so, dass deine Tante Erna aus Wanne-Eickel oder deine 6-jährige Nichte sie versteht.
5. Du kannst nicht ständig kreativ sein. Sorge für Zeiten der Stille.
6. Du brauchst keine Startseite mit „Wums“, du kannst auch leise, introvertiert und hochsensibel erfolgreich sein.
7. Investiere in deine Business-Texte.

 

Raus mit der Marke! Ulrike Zecher hilft Einzel-Unternehmer:innen beim Schürfen der Personenmarke. Von Markenkern über lebendige (Web-)Texte bis zum bekömmlichen Marketing. Fern vom Marketing-Einheitsbrei. Sie arbeitet mit ihren Kund:innen im agilen Schreibcoaching per Mail. Auch berät Ulrike Zecher Marketing-Abteilungen bei der Content-Erstellung für Blog, Magazin sowie Webseite.

 

Ulrikes Seite: https://www.UlrikeZecher.de

Ulrikes Blog: https://www.ulrikezecher.de/blog

 

 

 

 

 

 

 

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