Markenton finden: Texte mit Persönlichkeit, die nach dir klingen

Markenton - wie sprichst du mit deiner Zielgruppe

Warum dein eigener Markenton in Texten den Unterschied macht

Es gibt unzählige gute Angebote, unzählige schöne Websites und unzählige Texte, die … nun ja, nett sind. Korrekt. Austauschbar. Aber was bleibt wirklich hängen? Texte, die nach Mensch klingen. Texte, die zeigen, dass hier jemand schreibt, der etwas zu sagen hat, auf seine Art und in seiner Sprache.

Genau das leistet dein Markenton. Er sorgt dafür, dass deine Leser dich erkennen, macht deine Texte unverwechselbar und hebt dich ab von all den Stimmen da draußen, die alle irgendwie gleich klingen. Noch besser: Über deinen Markenton baust du Verbindung auf. Menschen spüren, wie du tickst, ob sie mit dir arbeiten wollen und ob sie bei dir richtig sind.

Und das Beste daran? Dein Markenton steckt längst in dir. Du musst ihn nicht erfinden, sondern nur gezielt herausholen. Dafür habe ich dir ein paar richtig gute Übungen zusammengestellt.

Was ist ein Markenton?

Dein Markenton ist die Art, wie deine Marke klingt: deine Wortwahl, dein Rhythmus, dein Tonfall, alles, was deine Texte unverkennbar nach dir klingen lässt. Im Marketing nennt man das auch Tonalität, Tone of Voice oder Markenstimme. Gemeint ist immer dasselbe: nicht was du sagst, sondern wie.

Das Gabler Wirtschaftslexikon nennt den Tone of Voice schlicht den Tonfall eines Unternehmens, die Art, wie es schreibt und spricht. Klingt nüchtern, entscheidet aber darüber, ob dich jemand im Kopf behält.

Dein Markenton ist die Art, wie deine Marke klingt. Deine Wortwahl, dein Rhythmus, dein Tonfall. Im Marketing auch Tonalität oder Tone of Voice genannt. Kurz: nicht was du sagst, sondern wie.

Markenton oder Markenidentität, was ist der Unterschied?

Kurz: Dein Markenton ist das Wie, deine Markenidentität das Was. Die Identität ist, wofür du stehst. Der Markenton ist, wie das klingt, sobald du es in Worte fasst.

Beides gehört zusammen, denn erst wenn klar ist, wofür du stehst, weißt du auch, wie du klingen willst. Wie du diesen Kern findest, liest du hier: Markenidentität finden: Goldnuggets statt Blabla.

Dein Markenton ist das Wie, deine Markenidentität das Was. Die Identität ist, wofür du stehst. Der Ton ist, wie das klingt, sobald du es in

Worte fasst.

Wie findest du deinen eigenen Markenton? Eine kleine Anleitung:

Leg dir eine Liste an: Fühl sie mit diesen Punkten auf, denn dann hast du ein stabiles Fundament. Und übrigens falls du Mitarbeiter hast, dann macht das gerne zusammen, dennalle sollten Kunden gegenüber gleich oder zumindest ähnlich kommunizieren. Du kannst deine Liste aber auchzur Verfügung stellen, wenn du dir bei Social-Media-Beiträgen, Blog oder Newsletter Hilfe suchst. 

Und falls KI bei dir mitschreibt: Ein klarer Markenton ist der Unterschied zwischen Texten, die nach dir klingen, und solchen, die nach allen klingen.

Also leg los:

Adjektive: Welche benutzt du gerne und oft?

  1. Adjektive prägen deinen Markenton ganz entscheidend. Sie zeigen, wie du etwas beschreibst und welche Haltung dahinter steckt.
    Unterscheide dabei zwei Perspektiven:
  2. Wie willst du wirken auf deine Zielgruppe? Welche Adjektive sollen bei deinen Lesern hängenbleiben?
    Und: Welche Adjektive nutzt du tatsächlich oft, wenn du sprichst oder schreibst?


Untersuche dazu deine eigenen Texte. Frag auch mal dein Umfeld: Freunde, Familie, enge Kundinnen. Welche Wörter verbinden sie mit dir? Wie würdest du für sie klingen?

Welche Adjektive nutzt du für deinen Markenton?

Verben: Welche benutzt du häufig? Und welche sind stark?

Verben machen deine Texte lebendig. Sie zeigen, was passiert  und mit welchen Worten du deine Zielgruppe wirklich abholst.

  • Welche Verben nutzt du, wenn du die Herausforderungen deiner Zielgruppe beschreibst?
  • Und welche, wenn du deine Lösung beschreibst? Nutzt dafür gerne starke Verben, die keine Adjektive mehr brauchen, um ein Bild mit Wumms in den Kopf zu zaubern.

Überlege dir auch kurz, ob du lieber Verben in deine Texte einfließen lässt, sich ein negatives Gefühl auslösen oder welche, die gleich nach aktiver Lösung wirken.
Auch hier lohnt es sich, eine eigene Listen zu erstellen, die deinen Markenton widerspiegelt.

Welche Verben nutzt du für deinen Markenton?

Welche Bilder und Vergleiche nutzt du?

Bilder und Vergleiche sind pures Stilgold. Sie zeigen, wie du Dinge erklärst und veranschaulichst.

Frage dich also:

  • Wie erklärst du deinen Kundinnen bestimmte Themen?
  • Welche Metaphern oder Vergleiche nutzt du dabei?
  • Tauchen bestimmte Bilder immer wieder in deinen Gesprächen oder Texten auf?

 

Diese Bilder prägen deinen Markenton und machen ihn einzigartig und wiedererkennbar.

Ich vergleiche die Texte auf der Startseite gerne mit einem Kaufhaus-Schaufenster oder deine gesamte Website mit einem Theaterstück. Die Details, die nur dich ausmachen, sind für mich Goldnuggets. Du verstehst worauf ich hinaus will?

Klau bei deinen Kunden

Schau dir Referenzen und Kundenstimmen an, die du schon bekommen hast.

  • Was sagen deine Kunden dort über dich?
  • Welche Wörter und Formulierungen gefallen dir richtig gut?

Da liegen weitere Goldklumpen und die solltest du in deinem eigenen Markenton unbedingt aufgreifen.

Schau bei deiner Konkurrenz

Schau dir an, welche Worte und Begriffe deine Konkurrenz nutzt und welche auch nicht. Vielleicht gibt es hier auch inzwischen Floskeln und Blabla, das viele in deiner Branche einfließen lassen? Dann ist das auch deine Chance, es viel anschaulicher zu beschreiben und genau in deinen Worten.

  • Welche Worte verwertest du auch und das auch gerne?
  • Und wo spielst du bereits in einer anderen Wort-Liga?
  • Gibt es Begriffe, die du bewusst nicht nutzen willst, weil sie nicht zu dir oder auch zu deiner Zielgruppe passen?

Das hilft dir dabei, deinen eigenen Markenton noch klarer abzugrenzen.

Dein Markenton wächst und ändert sich

Keine Sorge, das ist kein steifes Konzept: Dein Ton verändere sich von Zeit zu Zeit, denn du veränderst dich und dein Business wächst auch. Also passe deine Liste immer mal wieder an.
Je bewusster du deinen Wortschatz pflegst und ausprobierst, desto klarer wird dein Markenton. Und desto natürlicher klingt er für deine Leser.

Ein Hinweis noch: Dein Markenton ist deine Stimme, die Worte deiner Leser sind ihre. Wie du die Sprache deiner Zielgruppe triffst, liest du hier.

Finde deinen Markenton für deine Texte

Du willst deinen eigenen Markenton klarer herausarbeiten, und das ist gar nicht so einfach? Lass uns gemeinsam schauen, wie dein Ton klingen soll und wie du ihn gezielt in deinen Texten umsetzt. Wenn du magst, schaue ich mir deine Website-Texte gleich mit an.