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Frauen kommunizieren anders

 

Nina Obermüller, Webdesignerin und Website-Coach für selbstständige Frauen

Nina ist wie ich, ein alter Germanistik-Hase. Heute designt sie Webseiten. Sie hat mir erzählt, wie es dazu kam und was da noch kommt. Und warum ihre Zielgruppe Frauen sind.

Nina, wie bist du in deinen Job eingetaucht? Von Germanistik zum Programmieren von Websites?

Das Internet hat mich von Anfang an gepackt. Ich habe schon mit 17 meine erste Webseite programmiert, das war mein größtes Hobby. Und ich wusste, dass ich auf jeden Fall in der digitalen Welt arbeiten will. Eigentlich wollte ich Online-Journalistin werden und da lag Germanistik als Studium nah. Leider habe ich in meinen Praktika festgestellt, das ist so gar nicht meins. Man muss schon aufdringlich und nervig sein, um an Infos zukommen. Das kann ich nicht.
Neben dem Studium habe ich in kleinen Internetagenturen gearbeitet. Weil wir nur wenige Mitarbeiter waren, musste jeder mal in die verschiedenen Bereiche einsteigen: Technik, Design, Online-Marketing… Learning by doing. Wir arbeiteten viel für selbstständige Kunden. Das Arbeiten auf Augenhöhe und der Unternehmerspirit, den diese Kunden ausstrahlten, haben mich inspiriert. Da war ganz klar, ich will auch in die Selbstständigkeit und mein eigenes Ding machen.

Warum bist du nicht in einer Agentur geblieben? Sicherer Job?

Unsere selbstständigen Kunden erzählten uns oft, dass es sehr schwierig war, eine Internetagentur zu finden, die überhaupt Websites für Einzelunternehmer*innen macht. Als Solo-Selbstständige*r hat man eben nicht unbedingt das Budget, um eine ganze Agentur zu bezahlen. Ich wusste: das kann man besser machen. Auch die kleinsten Unternehmen haben meiner Meinung nach eine professionelle Website verdient.
Der Einstieg in eine größere Agentur hätte für mich auch bedeutet, dass ich mich zwischen Design und Programmierung hätte entscheiden müssen. Ich bin aber ein Allrounder, der die Abwechslung braucht. Mit der Selbstständigkeit kann ich in beiden Welten unterwegs sein und noch dazu mit den Kunden arbeiten, mit denen ich arbeiten möchte.

Apropos Kunden: Deine Kunden sind Frauen, richtig?

Ja! Ich habe mit der Zeit festgestellt, dass viele meinen Kunden Frauen sind. Und in diesen Projekten die Kommunikation besonders gut und verständnisvoll läuft. Die Entscheidung ist dann langsam gereift, meine Zielgruppe eng zu fassen. Frauen kommunizieren anders miteinander. Da stimmt die Chemie, man spricht eine Sprache. Gefühlt ist man näher beieinander. Und als Mama fällt man leider schon mal aus, wenn das Kind krank wird, auch da gibt es viel mehr Verständnis. Das mag ich und das schätze ich. Deswegen habe ich meine Zielgruppe angepasst und mein Angebot auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten, wie mit meinem Website-Coaching.

Website-Coaching? Warum ein Coaching?

Ich coache Frauen, damit sie selbst ihre Webseite bespielen können und sich absolut sicher sind, wie sie mit der Technik umgehen müssen. Ich erlebe immer wieder, dass Frauen bei technischen Dingen unsicher sind und schneller aufgeben. Aber auch in Männern keine guten Erklärer finden. Frauen wollen Frauen als Unterstützung, um ihnen das Technische zu erklären. Der Bedarf ist groß, Technik in verständlicher Sprache erklärt zu bekommen. Und das ist mir ein großes Anliegen. Frauen sollen sich trauen, die Technik anzupacken und zu verstehen.

Nina, gibt es in deiner Selbstständigkeit ein total wichtiges Learning?

NEIN sagen. Nein sagen zu Kunden und zu Projekten, wenn das Bauchgefühl nicht stimmt. Nein sagen, wenn es zu viel ist. Aber wie alles ist es ein Prozess, der wachsen will. Nein sagen fällt mir immer schwer, ich bin so schnell zu begeistern. (Nina lacht, das kennen wir beide.) Manches dauert eben seine Zeit und will verinnerlicht werden. In der Selbstständigkeit habe ich in der Hand, in welche Richtung ich gehen will und ich mich entwickeln will. Immer verbunden mit Scheitern, also ganz nach dem „try and error“ Prinzip.

 

Wie geht es bei dir weiter? Neues?

Es wird das erste gemeinsame Projekt unter Gründermüttern geben. Und auch ein gemeinsames Angebot. Es bleibt spannend.

Mehr dazu seht ihr bei Instagram, denn meinen Account will ich dieses Jahr pushen und viele Tipps rausbringen.

 

Nina, ich danke dir für den Einblick in dein Business und dein ganz persönliches Wachsen.

 

 

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