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Schreibfrust adé – 4 Tipps für mehr Spaß am Schreiben

Als Redakteurin habe ich schon mit vielen Menschen aus der Öffentlichkeitsarbeit, Texter*innen, Webdesignern, Fotografen und Medienvertretern zusammen gearbeitet.

Alle sind sich in zwei Punkten einig: Wer viel übt und wer sich gut vorbereitet, der ist klar im Vorteil.

Beim „Schreiben üben“ ist es vor allem wichtig, dass ein paar wesentliche Aspekte gegeben sind. Dazu gibt es folgende Tipps:

 

Tipp 1: Erschaffe Dir eine Schreib-Wohlfühloase

Es ist das A und O, dass Du Dich bei allem, was Du tust wohlfühlst. Das gilt auch fürs Schreiben von Texten. Was brauchst Du, damit Du Dich gerne hinsetzt und losschreibst? Blumen auf dem Tisch? Ordnung? Schöne Musik? Ruhe?

Was Du Dir vor allem gönnen solltest ist Zeit. Hört sich einfacher an als es ist: Ich rede nämlich von einer Art fixer Schreibzeit. Es reicht 2 Mal in der Woche für 2 Stunden. Zeit in der Du Dich auf Deine Texte, Deine Ideen, Deine Vorhaben konzentrieren kannst, ohne gestört zu werden.

Vermeide dabei auch jegliche Ablenkung durch die Sozialen Medien oder das Internet.

Kreiere Dir Deine individuelle Schreib-Wohlfühloase. Dann geht alles besser von der Hand.

 

Tipp 2: Konzept ist besser als aufs Geratewohl

„Schreiben ist für mich mehr Frust und Krampf als alles andere.“, sagte letztens eine Unternehmerin in meinem Netzwerk. Als ich sie fragte, woran es liegt, dass das Schreiben Sie frustriert, antwortete sie: „Es frisst zu viel Zeit. Mir fehlen gute Ideen, dabei schwirrt so viel in meinem Kopf rum“

Das Schreiben von Texten ist ein Handwerk. Ein stabiler Tisch oder Stuhl baut sich auch nicht von alleine. Wer einen guten Text schreiben will und effizient sein möchte, der bringt Struktur in das Ganze nach dem Schema:

  1. Überschrift H1, inklusive Keyword
  2. Absatz inklusive Keyword
  3. Zwischenüberschrift (H2) inklusive weiterem Keyword
  4. Absatz
  5. Zwischenüberschrift (H2) inklusive weiterem Keyword
  6. Absatz
  7. Call to Action
  8. Verlinkung auf einen weiteren Beitrag auf Deiner Seite (= interne Verlinkung)

Wer so eine Struktur bereits skizziert hat, der ist schon einen guten Schritt weiter.

 

Tipp 3: Authentisch statt verbiegen

In der Bibliothek gibt es ganze regale voll mit Büchern, wie Du gute Texte schreibst, welche Stilmittel es gibt, wie Du auf Dich im Netz aufmerksam machen kannst etc. Das alles hilft aber Nichts, wenn Du Dich nicht mit Deinem Schreibstil, Deiner Botschaft, den Texten auf einer Webseite und in Deinen Sozialen median wohl fühlst. Authentizität ist einer der Schlüssel zu weniger Schreibfrust.

Du musst in kein Schema passen und Du musst es auch niemandem recht machen. Nur Dir selber. Schreib wie Du denkst und fühlst. Schreib kurze Sätze, schreib interessant und mit Mehrwert für Deine Leser. Schreib aber vor allem authentisch, denn dann hast Du das Alleinstellungsmerkmal Deiner Texte direkt mit an Bord.

 

Tipp 4: Ideen sortieren und kanalysieren

Es gibt Menschen, die haben 1001 Ideen im Kopf über was sie schreiben möchten. Es gibt aber auch Menschen, denen Nichts einfällt. Such Dir Inspiration in einem Magazin Deiner Wahl oder einem Blog Deiner Wahl. Schreibe Deine Ideen, Begriffe, Phrasen auf einen großen Bogen Papier. Überlege, was Du mit dem, was Du aufgeschrieben hast assoziierst.

Sortiere dann in einer Art Clustern, was auf dem Papier zusammen gehört. Vielleicht zeichnest Du noch kleine Symbole hier und da hin. Entwickle damit Deine eigene Mindmap. Wenn Dir der Begriff nicht sagt, dann such den Begriff mal im Internet. Es ist eine geniale Methode Deine Ideen sprießen zu lassen und sie gleichzeitig zu sortieren.

Am Ende hast Du verschiedene Blöcke oder Bereiche mit Deinen Assoziationen. Zu jedem kannst Du dann einen oder sogar mehrere Texte schreiben.

Es ist wie ein Bild was aus viele einzelnen Pinselstrichen entsteht.

 

Allen Tipps übergeordnet ist die Geduld mit Dir selbst. Nichts fällt einem am ersten Tag vom Himmel. Es bedarf Übung und Automatismen, damit Dir schreiben leichter fällt und Spaß macht.

 

Bedenke: Digitale Texte „funktionieren“ anders als gedruckte Texte. Umsetzen kann das jeder und jede. Oder Du holst Dir Hilfe von einer Texterin wie mir, für die Schreiben wie atmen ist.

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